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Andropeak

Ein Herz für Bockshornklee




Christian P.
Gesundheits - Redakteur

Lesezeit 2 Minuten
Bildquelle: Shutterstock


Eine Pflanze mit vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten:

Der Bockshornklee ist eine uralte Kulturpflanze, deren Nutzung bereits im antiken Persien und Ägypten nachgewiesen ist. Seine Hauptanbaugebiete sind in Asien und Afrika zu finden, als Pflanzenheilmittel ist er aber schon seit dem Mittelalter in Europa bekannt. Die positive Wirkung des Bockshornklees wird inzwischen auch für Nahrungsergänzungsmittel genutzt.

Was ist Bockshornklee?

Botaniker beschreiben den Bockshornklee als Mitglied der Unterfamilie der Schmetterlingsblütler innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler. Er wächst als einjährige krautige Pflanze und erreicht dabei Wuchshöhen von 30 bis 80 Zentimeter.

Sein botanischer Name lautet Trigonella foenum-graecum. Der Artname “foenum graecum” lässt sich am besten mit “Griechisches Heu” übersetzen. Die Bezeichnung beschreibt dabei sehr gut den heuartigen Duft, den die getrocknete Pflanze verströmt.

Der Gattungsname Trigonella erinnert an seine enge Verwandtschaft mit dem Schabzigerklee (Trigonella caerulea), der im Schweizer Kanton Glarus eine beliebte Zutat zur Käsespezialität Schabziger bildet.

Der im deutschen Sprachraum übliche Name Bockshornklee verweist auf seine kleeartig angeordneten Blätter und an die spezielle Form der Hülsenfrüchte. Diese erinnern in ihrer gebogenen Form an die Hörner von Ziegen.

Seine Hauptanbaugebiete sind im asiatischen und afrikanischen Raum zu finden. Dazu zählen speziell die Länder Indien und Marokko. Mit seiner fortschreitenden Beliebtheit im europäischen Raum etablierten sich auch Anbaugebiete in Ländern wie zum Beispiel Frankreich.

Die Pflanze Bockshornklee lässt sich aber auch im eigenen Garten ziehen. Sie braucht kaum Dünger und kommt auch mit wenig Wasser gut zurecht. Die einjährige Pflanze erfordert eine jährliche Aussaat in der Zeit zwischen April und Anfang Juni.

Als Teil der Pflanzenheilkunde war der Bockshornklee in Europa schon länger bekannt. So wuchs er bereits in der Zeit von Karl dem Großen in den Kräutergärten von Klöstern. Sowohl Hildegard von Bingen als auch Sebastian Kneipp schrieben über die positive Wirkung dieser Pflanze.

Wie wirkt Bockshornklee?

Während Feinschmecker sowohl Sprossen, Blätter und Samen des Bockshornklees schätzen, konzentriert sich die Pflanzenheilkunde vor allem auf die Samen. Die aufgezählten Beispiele zeigen, welche Bedeutung die Heilkunde dieser Pflanze beimisst. Die Beschreibungen ersetzen aber keine ärztliche Beratung.

Die getrockneten Samen des Bockshornklees enthalten Schleimstoffe, Steroidsaponine, Bitterstoffe, Eiweißstoffe und Flavonoide sowie ätherische und fette Öle. In der Regel werden die Vorzüge der Wirkstoffe in Form von Tees genutzt.

Außerdem enthalten die Samen Aminosäuren, denen eine positive Wirkung im Falle von Lebererkrankungen nachgesagt wird. Das Samenpulver wird auch gerne zur Senkung des Blutzuckers und des LDL-Cholesterins eingesetzt.

Die im Samen des Bockshornklees enthaltenen Phytoöstrogene sollen Linderung bei verschiedenen Wechselbeschwerden, wie Hitzewallungen bringen und eine positive Wirkung auf die Milchbildung bei der stillenden Frau ausüben, weshalb Bockshornklee oft in Rezepten für Stilltees zu finden ist.

Gemahlene Samenkörner des Bockshornklees finden auch Verwendung als äußerliche Anwendung. In Form von Auflagen und Wickeln lindert der Samenbrei entzündliche Prozesse bei Geschwüren, Ekzemen und Furunkel.

Warum wird Bockshornklee als natürliches Nahrungsergänzungsmittel angeboten?

Bockshornklee ist ein Naturprodukt. Die Intensität seiner Wirkstoffe hängt von Faktoren wie dem Anbaugebiet, dem dort vorherrschenden Anbauklima und dem konkreten Erntezeitpunkt ab. Darüber hinaus beeinflussen die Trocknung und die weitere Verarbeitung die Stärke der Wirkstoffe.

Aus diesen Gründen lässt es sich nicht immer sicherstellen, dass die wertvollen Nährstoffe des Bockshornklees in ausreichender Menge im frisch geernteten Sprossengericht, im selbst gemischten Brotaufstrich oder im scharfen Currypulver vorhanden sind.

Nahrungsergänzungsmittel haben den Vorteil, dass diese stets in abgepackter Form zum Verkauf angeboten werden. Die Menge der Inhaltsstoffe ist klar definiert. So lässt sich stets die gleiche Menge an positiver Energie zuführen. Nach Einnahme als Nahrungsergänzungsmittel kann das Essen nach Gusto mit Bockshornklee gewürzt werden, da nun die Menge keine Rolle mehr spielt.

Welche Möglichkeiten gibt es, Bockshornklee zu essen?

Sowohl die Blätter und Keimlinge als auch die Samen sind Bestandteile zahlreicher Rezepte in regionalen Gerichten. Feinschmecker schätzen sein leicht bitteres und würziges Aroma, das viele an Liebstöckel oder Sellerie erinnert.

Kenner rösten die Samenkerne und verwandeln so die Geschmacksnote von bitter in Richtung walnussartig. Die verbleibende Schärfe wird gerne als Zutat in Curry-Mischungen genutzt. In Südtirol findet der Bockshornklee auch als Brotgewürz Verwendung.

Die Blätter der Pflanze werden im asiatischen Raum als Salat oder als gedünstetes Gemüse genossen. Die getrockneten Bockshornkleeblätter sind unter dem Namen Kasuri Methi in vielen indischen Rezepten zu finden.

Die Keimlinge des Bockshornklees werden entweder als Sprossengemüse verzehrt oder bilden eine würzige Zutat zu Salaten. Da der Samen des Bockshornklees schnell keimt, produzieren viele Feinschmecker die Sprossen für ihr Salatgericht selbst.

In der Türkei ist der Bockshornklee ein Hauptbestandteil des Brotaufstrichs Çemen und damit auch eine Grundzutat für den Gewürzmantel zur türkischen Fleischspezialität Pastirma.

Wo kann man Bockshornklee kaufen?

Bockshornklee wird in verschiedenen Formen angeboten. Die frischen Blätter werden eher im asiatischen und orientalischen Raum verkocht und sind in mitteleuropäischen Geschäften nicht so leicht erhältlich. Die getrockneten Blätter sind unter dem Namen Kasuri Methi in den Regalen zu finden.

Als Gewürz ist der Bockshornklee sowohl im Lebensmittelhandel mit erweitertem Sortiment als auch in Reformmärkten und Gewürzläden erhältlich. Auch Apotheken bieten ihn an. Da der Bockshornklee als Lebensmittel gilt, ist er aber weder verschreibungs- noch apothekenpflichtig.

Möchten Sie eine bestimmte Wirkung des Bockshornklees nutzen, empfiehlt sich der Kauf dieses Wirkstoffs als Nahrungsergänzungsmittel. Auf diese Weise nehmen Sie den Wirkstoff in einer genau dosierten Menge zu sich.

Ein Beispiel dafür sind Nahrungsergänzungsmittel ANDROPEAK® Plus und FEMOPEAK, welche Sie in unserem Webshop bestellen können. Diese Produkte nutzen die Wirkstoffe im Samen des Bockshornklees zur Reaktivierung und Stabilisierung des Testosteronspiegels beim Mann und in reduzierter Menge kombiniert mit weiteren Phytoöstrogenen zur Linderung von Wechselbeschwerden bei der Frau.

 

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