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Andropeak

Bockshornklee und Löwenmähne?!




Christian P.
Gesundheits - Redakteur

Lesezeit 2 Minuten
Bildquelle: Shutterstock


Bereits in der Antike wurden die Samen des Bockshornklees gegen dünner werdendes Haar eingesetzt und dieses Wissen aus dem Altertum, wurde durch die Forschung bestätigt. Bockshornklee hilft gegen Haarausfall!

Die darin enthaltenen Wirkstoffe, welche das Haarwachstum fördern können, sind zahlreich. Aminosäuren wie beispielsweise Lysin, Vitamin E, Betacarotin und unterschiedliche Enzyme sowie Eisen und Proteine versorgen die Haarwurzeln, stärken auf diese Weise die Struktur der Haare und sorgen für ein gesundes Wachstum.

 

Studie aus Hamburg bestätigt Wirkung

Eine Studie des ProDerm Institut aus Hamburg, konnte zeigen, dass ein Nahrungsergänzungsmittel (NEM) mit Bockshornklee-Extrakt zu signifikanten Verbesserungen bei Männern und Frauen mit leichten bis mäßigen Haarausfall führte. Diese Ergebnisse bezogen sich sowohl auf Haardichte, -stärke als auch auf vermehrtes Wachstum. Diese randomisierte, doppelblinde und placebokontrollierte Studie (Goldstandard) wurde von einer unabhängigen Ethikkommission geprüft und in Anlehnung an die Richtlinien der Good Clinical Practices durchgeführt.

Über einen Zeitraum von 6 Monaten nahmen 30 Frauen und 30 Männer mit leichtem bis mäßigem Haarausfall entweder ein NEM mit Bockshornkleesamen oder ein Placebo ein. Um einen psychischen Einfluss durch den starken Eigengeruch des Bockshornkleesamenpulvers auszuschließen, wurden diese Placebo mit Bockshornkleearoma maskiert.

Die Haardichte der Teilnehmer wurde alle 2 Wochen, von den zuständigen Dermatologen vermessen. Anschließend kam es auf Basis der bildgebenden Verfahren zu Befragungen der Probanden.

82,9% der Probanden berichteten über eine Verbesserung hinsichtlich der Parameter Haarvolumen und Haardicke und 74,3% berichteten über eine verbesserte Widerstandskraft und Frisierbarkeit der Haare.

 

Wie wirkt Bockshornklee auf den Haarwuchs?

Das besondere an Bockshornklee ist, dass verschiedene Arten von Haarausfall mit ihm behandelt werden können. Jedoch darf der Verlauf des Haarverlustes noch nicht zu sehr fortgeschritten sein. Die Haarfollikel müssen genauer gesagt noch intakt sein. Je nach Ursache kann Bockshornklee auch bei diffusem und kreisrundem Haarausfall helfen. Jedoch kann es einige Zeit dauern, bis der Haarwuchs erneut beginnt.

Aus diesem Grund wird die regelmäßige Verwendung über einen Zeitraum von mindestens 2 bis 3 Monaten empfohlen. Nach Haartransplantationen kann Bockshornklee übrigens das Anwachsen der neuen Haare beschleunigen.

Wie bei vielen Phytotherapeutika, scheint die Kombination der Inhaltsstoffe für die positive Wirkung zu sorgen, einige davon haben wir bereits am Anfang des Textes erwähnt. Häufiger Grund für Haarausfall sind Hormonschwankungen.

Das in Bockshornklee enthaltene Phytohormon Foenugraecin zeigt eine fördernde Wirkung auf die Hormonproduktion im Körper. Die enthaltenen Steroidsaponine wie Diosgenin und das Alkaloid Trigonellin haben ebenfalls einen harmonisierenden Einfluss auf die Hormonproduktion. Ein Besuch beim Dermatologen kann häufig Aufschluss über die Gründe für den Haarausfall geben und ob die Einnahme eines geeigneten Präparates in Ihrem Fall vielversprechend ist.

 

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Quellen:

https://www.researchgate.net/publication/251923543_Fenugreekmicronutrients_Efficacy_of_a_food_supplement_against_hair_loss

https://media.zwp-online.info/archiv/pub/sim/fa/2008/fa0108/fa0108_54_56_reimann.pdf

https://drbalwi.com/blog/bockshornklee-gegen-haarausfall/

https://haarpigmentierung.de/bockshornklee-heilpflanze-gegen-haarausfall